Aktuelle Situation

Darstellung der aktuellen Situation im Gesundheitswesen in Solingen/Bergisches Land

Unsere Patienten in Solingen werden in den Praxen und Kliniken umfassend auf hohem Niveau versorgt.

An den Schnittstellen zwischen Haus- und Fachärzten sowie ambulanter und stationärer Versorgung hängt es vom Engagement des Arztes, des Patienten und den vorhandenen technischen Möglichkeiten ab, wie effektiv und rationell die medizinische Versorgung gestaltet wird. Werden wichtige Befunde, Vorberichte und Fakten übermittelt? Gibt es einen – auch für den Patienten ersichtlichen – roten Faden im medizinischen Handeln? Gibt es Absprachen zwischen den beteiligten Parteien, wer welche Aufgabe im Gesamtkonzept übernimmt?

Durch die Gesundheitsreform und die demographische Entwicklung ändert sich das Aufgaben- und Tätigkeitsspektrum der Ärzte in Praxis und Klinik. Zunehmend werden auch Management und Betreuungsleistungen von den Beteiligten im Gesundheitswesen verlangt.

Die Mitglieder von solimed nutzen alle – jeweils unterschiedliche – EDV-Systeme zur Praxisführung. Über eine Kommunikation per Brief, Fax, E-Mail und Telephon hinaus gibt es aber zur Zeit keine gemeinsame Plattform!

Der „patientenorientierte Informationsfluss“ nach Oberender / Zeth, Der Internist 4/2007 ist derzeit nicht gewährleistet.

Die DRG’s zwingen die Krankenhäuser ihre Leistungskalkulation im medizinischen Alltag stärker in den Vordergrund zu stellen. Medizinisch nicht gerechtfertigte Einweisungen müssen im Sinne einer DRG-konformen Leistungserbringung vermieden werden. Die Liegezeiten verkürzen sich, Leistungen werden aus dem stationären Bereich ausgegliedert.
All dies bedarf einer stärkeren Verzahnung und Vernetzung von ambulanten und stationären Partnern zum Wohle des Patienten.
Die Gesundheitspolitik will stärkere Kooperationen fördern, für die Umsetzung fehlt es aber an aktuell erprobten und etablierten Strukturen.